Ihr nächster Schritt
Informieren Sie Ihren Arbeitgeber über den vorgesehenen Meldeweg. Nennen Sie den Beginn und die voraussichtliche Dauer, soweit bekannt. Der Mustertext enthält keine Diagnose.
Ein einfaches Schreibmuster
Betreff: Krankmeldung ab [Datum]
Guten Tag,
ich bin ab [Datum] arbeitsunfähig und kann meine Arbeit nicht aufnehmen. Voraussichtlich dauert meine Abwesenheit bis einschließlich [Datum].
Über eine Änderung der voraussichtlichen Dauer informiere ich Sie, sobald sie mir bekannt ist.
Mit freundlichen Grüßen
[Name]
Ersetzen Sie die Angaben in eckigen Klammern und entfernen Sie unpassende Sätze vor dem Versand.
Wenn die Dauer noch unbekannt ist, ersetzen Sie die Datumsangabe durch: „Wie lange ich ausfalle, kann ich derzeit noch nicht sicher sagen. Ich informiere Sie, sobald mir Näheres bekannt ist.“
Frühzeitig informieren
Nutzen Sie den im Betrieb vorgesehenen Meldeweg und informieren Sie so früh wie möglich über Ihre Abwesenheit.
Notwendige Angaben
Schreiben Sie, dass Sie arbeitsunfähig sind und – soweit bekannt – wie lange die Abwesenheit voraussichtlich dauert. Eine Diagnose gehört normalerweise nicht in eine einfache Nachricht an Kolleginnen oder Vorgesetzte.
Betriebliche Regeln beachten
Je nach Arbeitgeber können zusätzliche Prozesse gelten. Prüfen Sie Arbeitsvertrag, interne Hinweise oder die Anweisung Ihrer Personalstelle.
Neutral formulieren
Eine professionelle Nachricht ist kurz, freundlich und eindeutig. Briefly kann beim Ton helfen, sollte aber keine medizinischen Angaben erfinden oder ergänzen.
Krankmeldung und ärztlicher Nachweis sind zwei Schritte
Die Nachricht an den Arbeitgeber informiert über Ihre Abwesenheit. Die ärztliche Feststellung und der dafür vorgesehene Nachweis sind ein weiterer Vorgang. Auch wenn Daten über die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU) abgerufen werden können, bleibt die Mitteilung an den Arbeitgeber erforderlich. Der Ablauf kann beispielsweise bei privater Krankenversicherung, einer Feststellung im Ausland oder einem Minijob im Privathaushalt abweichen. Prüfen Sie deshalb die Vorgaben für Ihre Situation.
§ 5 Entgeltfortzahlungsgesetz beschreibt die Anzeige- und Nachweispflichten sowie Ausnahmen. Schreiben Sie „ärztlich festgestellt“ nur, wenn das tatsächlich zutrifft.
Drei Nachrichten für unterschiedliche Zeitpunkte
Vor Arbeitsbeginn: Dauer noch unbekannt
Guten Morgen Frau [Nachname],
ich bin heute, am [Datum], arbeitsunfähig und kann meine Schicht ab [Uhrzeit] nicht antreten. Wie lange die Abwesenheit voraussichtlich dauert, kann ich noch nicht sicher sagen. Ich informiere Sie, sobald mir Näheres bekannt ist.
Mit freundlichen Grüßen
[Name]
Die Uhrzeit hilft bei der Schichtplanung. Eine Vermutung über die Dauer wird hier nicht als feststehendes Enddatum ausgegeben.
Nach der ärztlichen Feststellung
Wenn die Daten feststehen, können Sie ergänzen: „Meine Arbeitsunfähigkeit wurde bis einschließlich [Datum] ärztlich festgestellt. Ich informiere Sie, falls sich die voraussichtliche Dauer ändert.“ Nutzen Sie diesen Satz nur bei vorhandener Feststellung; Angaben zum Nachweis richten sich nach dem für Sie geltenden Verfahren.
Die Abwesenheit dauert länger
Nennen Sie den Bezug zur ersten Nachricht: „Ergänzend zu meiner Krankmeldung vom [Datum] teile ich Ihnen mit, dass meine Arbeitsunfähigkeit voraussichtlich bis einschließlich [neues Datum] fortbesteht.“ So ist erkennbar, dass Sie eine frühere Angabe aktualisieren.
Was die Führungskraft aus der Nachricht erkennen sollte
Eine organisatorisch hilfreiche Krankmeldung beantwortet drei Fragen: Wer fällt aus, ab wann und wie lange voraussichtlich? „Mir geht es schlecht“ lässt offen, ob Sie zur Arbeit erscheinen. „Ich komme wahrscheinlich nicht“ kann ebenfalls missverständlich sein. Formulieren Sie Ihre tatsächliche Arbeitsunfähigkeit und die bekannten Zeitangaben eindeutig. Eine private Diagnose oder eine ausführliche Krankengeschichte ist für diese kurze Mitteilung normalerweise nicht erforderlich.
Was häufig schiefgeht
Keine Diagnose erfinden oder eine ärztliche Feststellung behaupten, die noch nicht vorliegt. Die Nachricht muss klar sagen, ab wann Sie fehlen; ein allgemeines „Mir geht es nicht gut“ reicht dafür als Formulierung nicht aus.
Vor dem Absenden
Prüfen Sie Beginn und voraussichtliches Ende der Abwesenheit, den vorgesehenen Meldeweg und die zuständige Person. Steht im Entwurf eine ärztliche Feststellung, die noch nicht vorliegt? Entfernen Sie diese Aussage. Eine bereits gesendete Nachricht sollten Sie bei einer Änderung der Dauer ergänzen.
Mit Briefly weiterarbeiten
Sie können Ihren eigenen Sachverhalt im Briefly-Generator beschreiben oder einen erhaltenen Text erklären lassen. Prüfen Sie das Ergebnis anschließend anhand des Originals.
Briefly öffnen →Text überarbeitet: 3. Oktober 2026. Formular und Sprachversionen ergänzt: 4. Oktober 2026. Redaktioneller Inhalt von Briefly. Beispiele sind allgemeine Formulierungshilfen und müssen an den Einzelfall angepasst werden.
Für Ihren konkreten Vorgang bereitlegen
- Name/Abteilung
- Beginn der Abwesenheit
- voraussichtliche Dauer, falls bekannt
- internen Kontaktweg oder Ansprechpartner
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